Gesundheit

„Vorsicht Lebensgefahr“ – warum stehen diese Gefahrenschilder bei anderen Windparks?

Windkraftanlagen gefährden die Gesundheit durch:

Eiswurf
Windkraftwerke an exponierten Stellen neigen zur Vereisung. Trotz „Unwuchtsensoren“ ist damit zu rechnen, dass im Winter das Gebiet um die Windräder nicht begehbar sein wird.

Lärm 

Der hörbare und unhörbare (Infraschall) Lärm von Windkraftanlagen führt zu Störungen des Wohlbefindens. Man weiß heute, dass durch die Höhe der Windräder die übliche Schalldämmung (z.B. Bäume) wirkungslos wird. Das heißt, es wird eine dauerhafte Lärmbelästigung geben. Die hier geplanten Windkraftanlagen würden zu den größten in Österreich installierten Anlagen gehören (150 m; 2,3 MW).

Trotzdem beträgt der gesetzliche Mindestabstand zu bewohnten Gebäuden in Oberösterreich nur 800 m! In Niederösterreich beträgt der gesetzliche Mindestabstand 1.200 m!  In weiten Teilen Europas werden 2000 m diskutiert.

WKA´s verursachen Lärm, je nach Bauart bis zu 110db und mehr. Für unseren Bereich gilt ein Grenzwert tagsüber von 60 db, und nachts 45 db. Hört sich wenig an, aber man sollte bedenken, dass dies ein monotoner Dauerton ist. Anmerkung hierzu,  die Messung wird im angrenzenden Wohngebiet gemacht und nicht direkt bei der Anlage. Bei ungünstigem Wind kann der Schall aber auch im angrenzenden Wohngebiet  den Grenzwert erheblich überschreiten. 100 db wäre die Lautstärke als ob ein Güterzug durch das Wohnzimmer fahren würde.

Die Anlagen schalten sich automatisch ein, wenn ca. 4 ms. Wind erreicht sind. Die Anlage selbst erreicht ihre eigentliche Leistung (je nach Bauart der Anlage) bei 8 – 10 ms., in der Regel schaltet sich die Anlage bei ca. 25 ms. wieder  ab, da sonst der Druck auf die Anlage zu groß wäre und die Gefahr des Abrisses der Rotorblätter bestehen würde.

Sollte der Wind wieder nachlassen, laufen die Anlagen im Leerlauf bis sie wieder entsprechenden Wind haben. Dabei verbrauchen sie Strom. Wird der Wind stärker, springt ein Getriebe ein, die den Generator betreibt. Dadurch kommt es zu einer erheblichen Geräuschbildung. Sollte der Wind zu stark werden, springt eine Bremse an. Hierbei wird wieder Strom verbraucht.

Sicherlich ist das Geräuschempfinden von Mensch zu Mensch unterschiedlich, den einen stört es überhaupt nicht und den anderen erheblich. Hier ein Link um das eigene Geräuschempfinden zu testen (bitte mindestens 10 Minuten laufen lassen):

Link: WKA-Lärm aus 762 m Entfernung

Infraschall 

Infraschall ist vergleichbar mit Föhn (Fallwind). Dies fördert vermehrtes Auftreten von Herz- und Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Weitere mögliche Symptome können sein rasche Ermüdung, Übelkeit, Reizbarkeit, Unruhe, allgemeine Unlust und Zerschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen und die Verschlimmerung bestehender Beschwerden und Krankheiten.

Mindestabstand von Windkrafträdern zu Wohnhäusern…

Schattenwurf

Der Schattenwurf von Windenergieanlagen tritt für viele Menschen unangenehm in Erscheinung, da der Schatten des bewegten Rotors im Gegensatz zu unbewegten Gegenständen periodische Helligkeitsschwankungen am Immissionsort hervorruft.  Das Auftreten des Schattenwurfes hängt von der Lage und Größe der Anlage ab.
hier...

Befeuerung

 

Waldbrand
Neben Ölaustritt und Rotorbruch ist der Waldbrand in Monaten der Dürre eine weitere Gefahr. Das Problem liegt darin, dass Windkraftwerke in dieser Größenordnung nicht gelöscht werden können. Die Anweisung für die Feuerwehr lautet: „Kontrolliertes Abbrennen“.

Brand zu hoch für die Feuerwehr…

Trinkwasser
Erdbewegungen/Felssprengungen beim Straßen- und Fundamentbau können negative Auswirkungen auf Trinkwasserbrunnen haben