Rentabilität der Windkraftanlagen

Erst durch die Erhöhung des Einspeisungstarifs von 7,51 Ct./KWh im Jahre 2009 auf 9,70 Ct/KWh (Ökostromverordnung 2010 – ÖSVO 2010) wird der Bau von Windkraftwerken wieder für einen Betreiber interessant. Werden nun durch die veränderte Gesetzeslage Windkraftanlagen an Standorten rentabel, an denen sie ohne diese Förderung ökonomisch längst keinen Sinn mehr machen?

Mit der oben erwähnten Ökostromverordnung 2010 wird die Erzeugung von Energie mittels Windkraft hoch gefördert. Diese Subventionen zahlen alle Bürger, die etwaigen Gewinne werden hingegen privatisiert. Mit Windkraft wird im ökonomischen Sinne kein Gewinn erzielt, sondern Geld umverteilt. Müsste sich Windkraft auf dem freien Strommarkt behaupten, wäre in Österreich keine einzige Anlage errichtet worden.

Windpark im Sternwald bleibt weiterhin ein Pannenprojekt:

Wussten Sie, dass

… für den Rückbau der Fundamente horrende Kosten auf den Grundeigentümer zukommen können?

In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 22.000 Windräder. Sie stehen meist in Landschafts-oder Naturschutzgebieten. Ihr Fundament besteht aus Tausenden Tonnen Beton. Der Boden wurde weiträumig um die Fundamente herum mit schweren Maschinen verdichtet und ökologisch zerstört. Irgendwann müssen die Anlagen wieder abgebaut werden. Auf den Kosten in Höhe von derzeit durchschnittlich 150.000 Euro werden dann wohl künftig häufig nicht die Betreiber, sondern die Grundeigentümer sitzen bleiben!   hier…

 … Windkraftanlagen noch kein einziges Kraftwerk abgelöst haben?

Da der Wind nicht immer bläst oder auch zu stark ist, die Menschen aber jederzeit Strom benötigen, müssen Gas-, Kohle, Atom-, Wasser- und Biogasanlagen sofort bereit stehen,  um den Strom zu erzeugen, der bei Windflauten fehlt. Diese „Schattenkraftwerke“ müssen also immer im gedrosselten Zustand laufen, wodurch sie auch mehr CO² produzieren als in Volllast. Der „grüne“ Windstrom ist also doppelt teuer erkauft (Fördergelder und Schattenkraftwerke). Windkraftanlagen lösen keine anderen Kraftwerke ab und senken auch nicht den Co2-Ausstoß!

in Deutschland schon viele Windkraftanlagen still stehen?

Durch einen Boom wurden dort tausende von Windkraftanlagen errichtet, da sie vom Staat sehr gut gefördert wurden und den Betreibern satte Gewinne brachten. Nun versiegen die Fördergelder, sie werden nur mehr abhängig von der Effizienz der Anlage gewährt. Dadurch sind viele Windkraftanlagen im Binnenland unrentabel geworden und stehen nun still in der Landschaft als stumme Zeitzeugen der Geldgier und Kurzsichtigkeit der Menschen. Sie werden aber auch nicht abgetragen, da die Firmen, die sie errichtet haben zum Teil in Konkurs gegangen sind.

…dass die Windkraftanlagen nur durch Fördergelder „gewinnbringend“ sind?

Die Energieversorger müssen den Windkraftbetreibern den Strom zu einem gesetzlichen Fixpreis von 9,7 Cent/kWh abnehmen, obwohl sie selbst Strom um ca. 2,4 Cent/kWh erzeugen können. Diese Differenz wird der Allgemeinheit wieder auf die Stromrechnung weiterverrechnet! Es verdienen also einige Wenige – die Allgemeinheit zahlt dafür!

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